Klaus Kinski - Werner Herzog: Exklusiv Edition [DVD]
  • Klaus Kinski (Darsteller) | Werner Herzog (Regisseur) | Alterseinstufung: Freigegeben ab 16 Jahren | Format: DVD

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    Aguirre - Der Zorn Gottes:
    In den peruanischen Anden des 16. Jahrhundert ist ein spanischer Expeditionszug auf der Suche nach dem sagenumworbenen Goldland "El Dorado". Der fanatische Lope de Aguirre (Klaus Kinski) zettelt einen Aufstand gegen den Anführer der Gruppe an, lässt ihn festnehmen, von einem Scheingericht zum Tode verurteilen und hängen. Besessen von der Idee, in Eldorado zusammen mit seiner Tochter eine absolute Dynastie zu gründen, treibt Lope de Aguirre mit einer Gruppe ohnmächtiger Gefolgsleute auf einem Floß den Amazonas hinunter. Getrieben von Macht- und Ruhmgier lässt er die Mannschaft in einem Delirium aus Fieber, Hunger und Indianerangriffen vor die Hunde gehen. Er nennt sich "Der Zorn Gottes".

    Nosferatu - Phantom der Nacht:
    Jonathan Harker ist alles andere als begeistert, als er den Auftrag erhält, von Wismar ins ferne Transsylvanien zu reisen. Dort interessiert sich ein gewisser Graf Dracula (Klaus Kinski) für den Kauf eines Hauses in der Hansestadt. Schweren Herzens verabschiedet er sich von seiner geliebten Frau und reitet los. Er ahnt nicht, welches Grauen ihn erwartet
    "Woyzeck" Mitte des 19. Jahrhunderts in einer kleinen Garnisonsstadt: Der Infanterist Franz Woyzeck (Klaus Kinski) reibt sich auf, um seine Geliebte Marie und ihr gemeinsames, uneheliches Kind zu ernähren. Der Militärdienst ist hart und stumpfsinnig, seine Vorgesetzten verhöhnen ihn, wo sie nur können. Der Sold reicht nicht aus, so dass er sich neben anderen Aushilfstätigkeiten von einem Arzt zu medizinischen Experimenten missbrauchen lässt, die ihn gesundheitlich fertig machen. Gedemütigt und geschwunden muss er feststellen, dass Marie ihn mit einem Tambourmajor betrügt. Er ist außer sich vor Eifersucht. Phantasien vom "Totstechen" verfolgen ihn. Er besorgt sich ein Messer.

    Woyzeck:
    Klaus Kinski spielt den Woyzeck, einen verstörten Soldaten, der dubiosen wissenschaftlichen Experimenten und der Misshandlung durch seine Vorgesetzten ausgeliefert ist. Er findet seine einzige Zuflucht in der Liebe zu Marie (Eva Mattes). Als er an ihrer Loyalität zu zweifeln beginnt, schlägt seine Eifersucht schnell in Mordlust um.
    Der Film ist formal ungewöhnlich einfach gehalten und erfordert von seinen Schauspielern durch die oft lang anhaltenden Einstellungen eine starke Präsenz. Sowohl Kinski als auch Mattes füllen ihre Rollen aus. Eva Mattes erhielt beim Filmfestival von Cannes die Auszeichnung zur besten Nebendarstellerin, Kinski selbst erzeugt das erschütternde Porträt einer zutiefst verzweifelten, fragilen Seele. Obwohl vor allem für seine Exzesse bekannt, erinnert uns Kinski an seine Fähigkeit zur lebhaften Darstellung des gesamten Spektrums menschlicher Empfindungen.

    Fitzcarraldo (mit der Dokumentation "Die Last der Träume"):
    Iquitos um die Jahrhundertwende: Ein Haufen verrotteter Bretterbuden auf schlammigem Boden, bevölkert von nackten Kindern und Schweinen. Hier träumt Brian Sweeney Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo (Klaus Kinski), von abendländischer Kultur und von großer Oper. Er ist besessen von der Vorstellung, Enrico Caruso inmitten des Amazonas-Urwaldes einmal Verdi zelebrieren zu lassen. Dafür braucht er Geld und deshalb muss ein gewaltiger Dampfer von einem Fluss zu einem anderen über den Berg gezogen werden, um zu einem noch nicht ausgebeuteten Kautschukfeld zu gelangen. Mit der Stimme Enrico Carusos, der größten Sänger aller Zeiten, von einer Schellack-Platte betört er einen Indianer-stamm, mit dessen Hilfe er das Unmögliche zu vollbringen scheint.

    Cobra Verde:
    Im Brasilien des frühen 19. Jahrhunderts wird der Bandit Francisco Manoel da Silva - genannt Cobra Verde (Klaus Kinski) - von einem reichen Zuckerrohrhändler zum Verwalter einer Plantage und Aufseher über 600 Sklaven gemacht. Das unbändige und wütende Temperament des Emporkömmlings wirkt auf die feine Gesellschaft beängstigend. Nachdem er drei minderjährige Töchter seines Herren geschwängert hat, schickt dieser ihn als Sklavenhändler auf den schwarzen Kontinent - in der Hoffnung, dass die afrikanischen Stämme ihm den Garaus machen werden. Aber Cobra Verde setzt sich auch in der neuen Umgebung mit Geschick und Brutalität durch, wird Vizekönig und führt das Land gar mit einem von ihm trainierten Amazonenheer in die Revolution.

    Mein liebster Feind - Dokumentation:
    Klaus Kinski starb in der Nacht vom 22. auf den 23.November 1991 im Alter von 65 Jahren in seinem Haus in Lagunitas an einem Herzinfarkt. Acht Jahre später geht Werner Herzog den Spuren des selbstzerstörerischen Schauspielers nach und bereist abermals die unwegsamen Drehorte ihres gemeinsamen Schaffens, spricht mit den Teams und den Indios, die als Träger und Statisten beteiligt waren. Sie erinnern sich noch genau an ihre Angst vor Kinskis hysterischen Wutausbrüchen. Mit „Mein liebster Feind“ schuf Werner Herzog nicht nur ein Portrait eines außergewöhnlichen Schauspielers und Menschen, sondern berichtet auch von Pannen bei den Dreharbeiten, die seiner eigenen Filmbesessenheit zuzurechnen sind.

    Produktinformationen
    Darsteller: Klaus Kinski
    Regisseur: Werner Herzog
    Format: DVD, PAL
    Sprache: Deutsch (Mono)
    Untertitel: keine Untertitel
    Regional Code: 2
    Bildseitenformat: - 1.33:1
    Anzahl Discs: 7
    FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
    Studio: Kinowelt
    EAN: 4006680037332
    Erscheinungstermin: 12. September 2016
    Produktionsjahr: - 1999
    Farbe: 722 Minuten
    Verpackung: Pappschuber mit Slimcase

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